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Lebensversicherung Vergleich
Kostenloser Vergleich zur Lebensversicherung! Betriebliche Altersversorgung

Die Lebensversicherung bietet einen besonders hohen Steuerspareffekt, wenn die Beiträge im Rahmen einer betrieblichen Altersversorgung angelegt werden. Der Arbeitnehmer verzichtet auf einen Teil seines Gehalts oder Sonderzahlung wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Durch die Pauschalversteuerung der einbehaltenen Beträge kann eine zusätzliche Altersvorsorge aufgebaut werden. Die betriebliche Altersversorgung lohnt sich besonders für gut verdienende Angestellte, da sie einer hohen Steuerprogression unterliegen. Der Gesetzgeber unterstützt vier Varianten zur betrieblichen Altersversorgung:
- Direktversicherung
- Pensionskasse
- Unterstützungskasse
- Rückgedeckte Unterstützungskasse
- Direktzusage

Die einfachste Variante bietet die Direktversicherung, da der Versicherer auch unter Renditegesichtspunkten ausgewählt werden kann und für den Arbeitgeber kaum ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand anfällt. Der Arbeitgeber muss lediglich vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers die Beiträge für den Versicherer einbehalten. Die Leistungen werden bei Fälligkeit nur an den Arbeitnehmer ausbezahlt. In dem Vertrag sollte auf jeden Fall ein "unwiderrufliches Bezugsrecht" eingeräumt sein, denn dadurch behält der Arbeitnehmer auch seine Ansprüche, wenn der Arbeitgeber zahlungsunfähig sein sollte. Diese Form der betrieblichen Altersversorgung bietet sich besonders dann an, wenn keine andere Versorgung durch den Arbeitgeber besteht.

Die Pensionskasse funktioniert ähnlich wie die Direktversicherung. Pensionskassen sind ähnlich aufgebaut wie Versicherungsinstitutionen bzw. wie Versorgungswerke einzelner Branchen.

Der Vorteil für den Arbeitgeber liegt in der Möglichkeit begründet, Ausgaben zur Direktversicherung in voller Höhe als steuermindernde Betriebsausgaben geltend machen zu können. Die Ansprüche aus der Direktversicherung stehen dagegen dem versicherten Arbeitnehmer zu. Zur konkreten Ausgestaltung von Direktversicherungen gibt es umfangreiche gesetzliche Regelungen.

Gehaltsumwandlung durch Beiträge in eine Unterstützungskasse oder Rückstellungen für Direktzusagen ist nur dann zu empfehlen, wenn die entstandenen Ansprüche durch eine Rückdeckungsversicherung abgedeckt sind. Die Rückdeckungsversicherung springt für den Fall eines Konkurses des Arbeitgebers ein. Der Arbeitnehmer sollte sich ein Pfandrecht auf die Rückdeckungsversicherung sichern, damit die eventuellen Ansprüche nicht auf den Arbeitgeber oder Gläubiger übergehen.
Eine Gehaltsumwandlung ohne eine entsprechende Rückdeckung ist auf jeden Fall riskant. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass jede Anwartschaft auf Leistungen durch eine betriebliche Altersversorgung erst dann erfüllt ist, wenn die Anwartschaft mindestens zehn Jahre besteht oder der Arbeitnehmer über 35 Jahre alt ist. Bei neueren Verträgen tritt die Unverfallbarkeit der Ansprüche auf die Altersversorgung bereits nach drei Jahren ein, wenn der Arbeitnehmer schon zwölf Jahre im Unternehmen tätig ist.

Bestimmte Vertragsänderungen werden von den Finanzbehörden steuerrechtlich als Vertragskündigung und Neuabschluss einer Lebensversicherung gewertet. Dies nennt man in der Fachsprache "Novation" und bedeutet "neuer Steuerbeginn". Besteht nach Vertragsänderung keine Restlaufzeit von zwölf Jahren mehr, werden die getätigten Änderungen mit neuen steuerlichen Fristen auferlegt. Zu den Änderungen zählen beispielsweise Laufzeit, Beitragshöhe, Versicherungssumme und Beitragszahlungsdauer. Der bereits bestehende Teil der Lebensversicherung bleibt nach einem neuen Steuerbeginn unberührt.

Die Versicherungsunternehmen bieten verschiedene Formen der Überschuss-Systeme an. Nachstehend sind die wichtigsten Überschusssysteme erklärt:

Mit dem Überschusssystem "Beitragsverrechnung" werden die zugeteilten Überschüsse nicht zur Erhöhung der Ablaufleistung herangezogen, sondern dazu verwendet, den garantierten Beitrag zu reduzieren. Die Festschreibung dieses tatsächlich zu zahlenden Beitrags, des sog. Zahlbeitrag, erfolgt nur für die Dauer des Deklarationszeitraumes.

Beim Bonussystem erfolgt die Erhöhung der Versicherungsleistungen in der Weise, dass jeder jährliche Überschussanteil als Deckungskapital für eine zusätzliche beitragsfreie Versicherung (Bonus), die zum gleichen Termin abläuft wie die Grundversicherung und i. d. R. von der gleichen Art ist wie diese, verwendet wird. Die im Versicherungsfall oder bei Ablauf fällig werdende Leistung, die sich aus den bis dahin aufsummierten Bonus (Gesamtbonus) ergibt. Bei Rücklauf des Vertrages wird zusätzlich zum Rückkaufswert der Grundversicherung das Deckungskapital des Gesamt-Bonus ausgezahlt. Jeder Bonus trägt wie eine beitragsfreie Versicherung selbst zum Überschuss bei, deshalb erhöht sich der jährliche Überschuss-Anteil noch um einen zusätzlichen, auf die bereits vorhandenen Bonus entfallenden Überschussanteile.

Bei dem Bonussystem mit Verrechnung werden zum einen bestimmten Teil werden die Überschüsse verzinslich angelegt (s. Bonussystem ohne Verrechnung), zu einem anderen Teil dienen die Überschüsse dazu, den Beitrag in einem bestimmten Verhältnis zu reduzieren.

Bei dem Überschusssystem Erlebensfallbonus werden die erwirtschafteten Überschüsse überwiegend zur Erhöhung der Ablaufleistung verwendet. Bei diesem Überschusssystem ist die Todesfallleistung im Verhältnis zu anderen Überschusssystemen geringer, da das Überschusssystem ist auf den Erlebensfall ausgerichtet ist. Hieraus resultiert, dass die Ablaufleistung i. d. R. höher sein kann als bei anderen Systemen.

Bei dem Überschusssystem: verzinsliche Ansammlung ohne Beitragsverrechnung erfolgt die Verwendung der Überschussanteile zur Erhöhung der Versicherungsleistungen und es kann dadurch erfolgen, dass die zugeteilten Überschussanteile beim Versicherer angespart, verzinst und bei Beendigung der Versicherung zusammen mit der vertraglich garantierten Versicherungs-Summe ausgezahlt werden. Dieses Verfahren bezeichnet man als verzinsliche Ansammlung. Die des Ansammlungszinssatzes orientiert sich i. a. an der durchschnittlichen Verzinsung der Kapitalanlagen, wobei ein angemessener Abschlag vorgenommen wird, um kurzfristige Schwankungen zu vermeiden und die Kosten für die Führung des Überschussguthabens zu decken. In der Regel kann der Versicherungsnehmer während der Laufzeit des Vertrages ganz oder teilweise über das vorhandene Überschussguthaben verfügen.
Bei dem Überschusssystem: verzinsliche Ansammlung mit Beitragsverrechnung wird zum einen ein bestimmter Teil der Überschüsse verzinslich angelegt (s. verzinsliche Ansammlung ohne Beitragsverrechnung), zu einem anderen ein Teil der Überschüsse dazu herangezogen den Beitrag in einem bestimmten Verhältnis zu reduzieren.
Es gibt einen vom Gesetzgeber vorgegebenen und somit garantierten Mindestzins, der für alle Gesellschaften Gültigkeit hat. In den meisten Fällen wird dieser jedoch überschritten.
Grundsätzlich jedoch lässt sich feststellen: Je höher die Kosten bei den Versicherern liegen umso geringer fällt auch die Rendite aus; je niedriger die Kosten sind um so höher ist die Rendite.

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